Großer europäischer Verteilungsgesang

Der Ungar mag unsere Muslime nicht nehmen –
bloß wegen der paar Minarette!
Geh in dich, Magyare! Und geh dich mal schämen!
Der Deutsche ist schließlich der nette

Zuchtwart. Was dämmert euch Schweden und Dänen,
was Allah bei euch groß verschlimmert?
Jetzt staunt mal gefälligst, Slowenen, Rumänen,
wie toll sich der Hunne hier kümmert

für volle Flüchtlingszüge nach Polen.
Holt schon mal die Brüsseler Knute,
um die Kohle vom Polen zurück zu holen. . .
du, der Grünling ist halt der totale Gute.

Oh, Öhis und Ösis und Benefixluxer,
was äugt ihr so scheel zum Korane…
Marsch, Gleichschritt gen Mekka! Euch Bangebuxer
führt bald der Germanoosmane.

Ihr nennt ihn noch Němec, Ahoi, trutze Tschechen –
warum nicht Scharia – in Böhmen
kennt man sich wohl aus mit Fastenbrechen,
lasst Moldau und Moslems nur strömen,

denn Oldie-Europa braucht Jungjanitscharen,
die sich am Propheten beglücken –
seid lieb, liebe Griechen, vertragt euch, Bulgaren,
der Mehmet, der möchte euch drücken!

Weshalb will Madrid unsere Nafris nicht haben…
wen schleppt der Peppone gen Norden…?
Wenn die sich nicht rasch am Islam erlaben –
dann donnern mal gotischen Horden.

Schon drückt sich Great Albion vor Traumatisierten!
So what. Auch der Erbfreund im Westen
platzt wieder vor Neid. Weil wir Mitleid spürten!
Wir Fritzen sind schließlich die Besten!

Wer? Nicht mal die Saudis? Als Glaubensgenossen?
Die bauen hier lieber Moscheen?
Schickt Riad ne Wanne mit Wuchtgeschossen,
den Streich wird der Scheich schon verstehen.

Wann langt Uncle Sam zu? Wieviel will der Iwan?
Von denen ist gar nichts zu hören. . .
drum freuet euch, Deutsche! Und räumt euren Divan
den „Ärzten und Ingenieuren“.