Militanz der Mitte IV

Am Vorabend stehen wir, wissend:
Zu geben ist nichts mehr auf all die Beschwichtigungen,
die falschen Vorhersagen, falschen Versprechen
in Jahren und Jahrzehnten der Lüge.  

Wer hat sich denn Wohlstand
                           zu Macht gemünzt?
Was habt denn ihr davon,
wenn der Staat wieder Zahlen druckt, 
                                    damit Banken an die Habenden verteilen?

Was für ein Wohlstandsversprechen ist es, 
wenn eure Habseligkeit
                      am Ende des Tages
                                       nur noch halb so viel wert ist!
Das wollen sie, das Land euch entwenden,
                                        euch das Land aus den Händen winden.
Denn es ist eure Zukunft, 
und die eurer Kinder,
                     die sie abschaffen
                                       für die Habenden von heute.
Das ist ihr Ziel,
dass ihr in Zweifel zieht
euren Widerstandsgeist, 
                       und dass ihr euch nicht mehr versteht
                           auf die Tugend des Ungehorsams.
Und darum 
erhebe ich meine Stimme mit euch,
                                 die ihr den Wert harter Arbeit kennt,
ihr, denen seit Jahr und Tag bekannt ist: 
Euer Lebtag wird
                nichts anderes mehr sein
                                        als ein einziger Kampf -
gebt in Geschlossenheit
einen Teil eurer Zeit
der Zukunft von Heimat und Land.