Sachbezug nach Richtlinie 12.1

„In der Berichterstattung über Straftaten
wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen
oder Täter zu religiösen, ethnischen oder
andere Minderheiten nur dann erwähnt,
wenn für das Verständnis des berichteten
Vorgangs ein begründbarer Sachbezug
besteht.“
– Pressekodex des Deutschen Presserates

Vielsagen klingt jetzt das Schweigen,
seit wir gelernt haben, es zu verstehen.

Wird also keine Herkunft angegeben,
erscheint sie wohl zwischen den Zeilen.

Sofern auch kein Name genannt wird,
kann man nur ahnen, wem er im Gesicht steht.

Wie auch das verhehlte Bekenntnis nahe legt,
in welchem Buch der Sachbezug besteht.

Womöglich ist grundsätzlich Argwohn zu hegen
vom nicht Berichteten eines Verbrechens.